Omar Allibhoy Chefs

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Omar Allibhoy

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Mehr Informationen zu Omar Allibhoy, seinen Tapas-Restaurants und -Büchern finden Sie unter http://tapasrevolution.com

Mit seinem deutschen Buch Tapas hat der spanische Koch unsere Gourmet-Herzen erobert. Hier spricht er mit James Williams über seine geliebte Heimatküche und seine Leidenschaft für gutes Essen ...

Woher stammt Ihre Leidenschaft für gutes Essen? - Ich wurde im Herzen von Madrids Altstadt geboren und wuchs dort auf. Damals entdeckte ich meine Passion für Essen. Ich liebe die Gerichte meiner Mutter, half ihr als Kind immer in der Küche und probierte mich durch die Aromen der spanischen Küche. Diese Leidenschaft begleitet mich schon mein ganzes Leben.

Wo urlauben Sie am liebsten? - Meine Eltern sind echte Reisefreaks, insofern habe ich schon jeden Kontinent der Erde bereist. Jetzt, da ich in England lebe, urlaube ich am liebsten in Spanien, wo ich dann Freunde und Familie besuche.

Wie hat Ihre Karriere begonnen? - Schon im zarten Alter von acht Jahren habe ich Kuchen in unserem Garten verkauft. Ich habe eisern gespart und dann – das klingt jetzt ziemlich verrückt – als Teenager in Aktien investiert. Die habe ich wieder verkauft und meinen Einsatz vervielfacht, sodass ich genug Geld hatte, um in London meine erste Tapas-Bar zu eröffnen.

Welche Köche inspirieren Sie? - Definitiv Ferran Adrià. Ich hatte das große Glück, für ihn arbeiten zu dürfen. Ich bin mit spanischer Avantgarde-Küche groß geworden – das war ein großer Ansporn und hat mich sehr motiviert.

Ist die spanische Küche kompliziert? - Nein, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: In meinem Buch zeige ich, wie simpel sie ist. Die Zutaten für meine Rezepte findet man in jedem einigermaßen gut sortierten Supermarkt, die Zubereitung ist weder aufwendig, noch erfordert sie großartig Vorkenntnisse. Die spanische Küche ist wirklich für jedermann.

Welche Länder wollen Sie als Nächstes bereisen? - Ich möchte Indien erkunden, da ich indischer Abstammung bin. Ich war auch noch nie in New York, was eigentlich eine Schande ist. Meine nächste kulinarische Reise führt mich nach Cornwall im Südwesten Englands. Das Essen dort soll fantastisch sein.

Was sollte man in Spanien nicht verpassen? - Ich habe viele meiner Freunde mit meiner Kulinarik-Leidenschaft angesteckt. Insofern gehen wir sehr oft essen. Auch Kite-Surfen ist ein großes Hobby von mir. Ein Hotspot dafür ist Tarifa. Das Essen dort ist toll, vor allem die vielen Fischgerichte.

Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant? - Schwere Frage. Diverxo http://diverxo.com in Madrid gehört definitiv zu meinen Favoriten. Chefkoch David Muñoz schockiert seine Gäste immer wieder – und das macht die Schönheit seiner Küche aus.

Wie geht es bei Ihnen weiter? - Alle Gerichte in meinen Restaurants sind frisch und handgemacht. Wenn ich zehn Restaurants haben könnte, die alle qualitativ auf diesem Level spielen, wäre das ein Traum. Aber es muss perfekt sein – das bin ich der spanischen Küche schuldig.

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