MEER VOR DER TÜR inspiration

Stecken Sie lieber die Zehen statt den Kopf in den Sand. Lucy Kehoe kennt traumhafte Resorts, in denen Ruhesuchende, Wassersportler und Gourmets glücklich werden

KISAWA SANCTUARY MOSAMBIK

Auf einer 300 Hektar großen Fläche aus Wald, Strand und Dünen erstreckt sich das Kisawa Sanctuary. Es liegt direkt vor der Küste Mosambiks auf der Ilha de Benguerra im Bazaruto‐Archipel. Das Refugium – und hier passt die Bezeichnung wirklich – fühlt sich im ersten Moment gar nicht wie ein von Menschen gebautes Resort an, denn die ungewöhnlichen Strohbungalows fügen sich nahtlos in die Natur ein. Und in der Tat: Es sind die ersten per 3D‐Drucker erstellten Gebäude in Afrika. In den vier Restaurants vor Ort wird moderne afrikanische Küche serviert. Im Spa, das aus einer Reihe von Rundhäusern mit bienenstockartiger Architektur besteht, lassen sich Gäste von Kopf bis Fuß verwöhnen. Ein Highlight für Taucher ist die hoteleigene Forschungsstation BCSS (Bazaruto Center for Scientific Studies), wo Wissenschaftler Zugang
zu modernster Riffkartierung gewähren. So kann man die beeindruckende Tierwelt des umliegenden Archipels gleich von der Hotelzimmertür aus erkunden und trifft im endlosen Türkis des Meeres vielleicht auf Marline und Mantarochen. Und auch über der Wasseroberfläche warten spannende Begegnungen mit der Fauna, etwa wenn man Flamingos oder exotische Reptilien erspäht. DZ ab 4640 Euro. +971-4-8752323, http://kisawasanctuary.com

 

COMO LAUCALA ISLAND FIDSCHI

Mit großem Touristenandrang ist auf der Insel Laucala eher nicht zu rechnen. Das zwölf Quadratmeter große Eiland gehört zu den Fidschi‐Inseln und ist nur mit einem privaten Charterflugzeug zu erreichen. Die 25 Villen zeichnen sich durch unterschiedliche Designs aus und liegen mit gebührendem Abstand zueinander entweder exponiert auf Felsklippen, versteckt im dichten Grün des Dschungels oder schweben über der smaragdgrünen Lagune. In Sachen Luxus kaum zu übertreffen sind aber die Plantagenvillen, sechs äußerst großzügige Anwesen an einem abgeschiedenen Privatstrand. Frühstück, Mittag‐ und Abendessen werden selbstverständlich in die Villa geliefert. Auch Therapeuten, die auf lokale Massage‐ und Behandlungsangebote spezialisiert sind, kommen in die privaten Refugien. Wer sich doch hinauswagt, der kann zum Beispiel bei Ebbe zu Pferd am Strand entlangreiten oder in einem 70er‐Jahre‐Segelboot dem Sonnenuntergang entgegenschippern. Der Zivilisation am nächsten ist man wahrscheinlich in der Rock Lounge. Sie thront über Basaltklippen, ist von Palmen umgeben und hat vor allem in der Abenddämmerung besonderen Charme. Lust auf einen Coconut Bellini? DZ ab 5500 Euro. +679-888-0077, http://comohotels.com

 

BANYAN TREE LANG CO VIETNAM

Sie haben Lust auf einen Strandurlaub, wollen aber trotzdem etwas erleben? Dieses Banyan Tree Resort in der vietnamesischen Region Phu Loc bietet genau den richtigen Mix zwischen Entspannung und Abenteuer, denn praktischerweise liegen die UNESCO‐Weltkulturerbestätten von Hoi An und Hue zwischen anderthalb und zwei Autostunden entfernt. Dort bewundern Reisende die überdachte Brücke und historische Handelshäuser sowie eine Zitadelle mit Kaiserpalast. Das Resort selbst erstreckt sich mit seinen 62 Villen – alle haben eigene Pools – entlang der Bucht von Lang Co, nur wenige Kilometer von Chan May entfernt. Um die idyllischen Pfade der etwa 3,2 Kilometer langen Anlage zu erkunden, leihen Sie sich am besten ein Fahrrad oder warten am Wasserlauf, der durch das Resort führt, bis eines der privaten Shuttleboote Sie zu Ihrem Wunschziel bringt. Das könnte zum Beispiel der Yoga‐Pavillon sein, das Spa oder eines der drei Restaurants. Fine‐Dining‐Fans reservieren im Hilltop Saffron, das mit moderner thailändischer Küche lockt. Kostprobe gefällig? Serviert werden etwa aromatische Currys, knusprige Maisküchlein und Suppen mit Pilzen und Kokosbrühe. DZ ab 453 Euro. +84-234-3695888, http://banyantree.com

 

SOORI BALI INDONESIEN

Mit viel dunklem Holz, Stein und geradlinigem Design passt sich das Soori-Resort seiner Umgebung an, denn der Sand glitzert hier im Südwesten der Insel schwarz. Auch sonst herrscht in diesem Teil der indonesischen Insel mystisches Flair: Ringsherum gibt es nebelverhangene Dörfer, steile Reisterrassen und uralte Tempel. Die abgelegene Region ist eher für ihr entspanntes Aussteigerflair bekannt, mit dem Soori ist allerdings ein Hauch von urbanem Chic hinzugekommen. Hinter den 56 monochromen Villen steckt Architekt Soo K Chan, dem mit Onyx-Tauchbecken und dunklen Holzterrassen vor üppig grünen Gärten eine einzigartige Verbindung zwischen zeitgenössischem asiatischem Design und der spektakulären Natur Balis gelungen ist. Ein Highlight ist das Spa, und zwar sowohl was die Ästhetik als auch was das Angebot betrifft. Gäste wählen hier aus balinesischen Massagen, spirituellen Segnungszeremonien und Gesichtsbehandlungen mit Pflanzenkosmetik. In der Küche setzt sich der Mix aus Ost und West fort: Im Strandrestaurant Cotta stehen erstklassige indonesische Gerichte auf der Karte, im Ombak werden feine, von westlichen Aromen inspirierte Speisen serviert. DZ ab 900 Euro. +62-361-8946388, http://sooribali.com

 

CIELO THAILAND

Für Boho-Fans führt auf der Insel Koh Samui kein Weg am Resort Cielo vorbei. Dazu gehören 14 Suiten und fünf Villen, die von tropischer Vegetation umgeben sind und direkt an einem privaten Abschnitt des Bophut Beach vor der Ostküste Thailands liegen. Typische Boho-Elemente sind die neutralen Farbtöne und der großzügige Einsatz von Naturmaterialien wie Holz und Stein. So richtig zeigt sich das freigeistige Flair der Anlage aber in den morgendlichen Yoga-Sessions am Strand oder bei einem Besuch im Spa, das auf vegane Bioprodukte setzt. Das KohCo Beach Restaurant steuern Sie am besten barfuß an, denn hier speist man Meeresfrüchte – von Tataki und Sashimi bis zu Oktopussalat und knusprigen Calamari – direkt am Strand. Für weitere kulinarische Erkundungstrips bietet sich das nahe gelegene Supattra http://supattrathaidining.com mit täglich wechselnden thailändischen Gerichten an, oder Sie verbringen einen romantischen Abend im Six Senses Samui http://sixsenses.com im Dining on the Rocks. Köstliches Risotto hat das italienische Lokal Salefino http://salefinosamui.com, mit nur sechs Tischen, im Angebot. DZ ab 250 Euro. +66-77-425300, http://cielosamui.com

 

THE SAROJIN THAILAND

Elf Kilometer lang ist der kristallweiße Sandstrand am The Sarojin. Dahinter wachsen Palmen, die sich sanft im Wind wiegen. Das Resort in Khao Lak in der thailändischen Provinz Phang Nga ist wohl so etwas wie der Inbegriff eines Inselparadieses. Am Infinitypool warten Cabañas mit weißen Vorhängen auf die Gäste. Wer mehr Ruhe braucht, zieht sich in eine der 56 Luxusresidenzen mit Teakholzböden zurück. Durchaus verlockend ist allerdings auch die Unterwasserwelt ringsherum. Von hier aus hat man leichten Zugang zu den Tauchrevieren des Nationalparks Mu Ko Similan, zum Archipel Ko Surin sowie zum riesigen Nationalpark Ao Phang‐nga mit seinen berühmten Kalksteinfelsen und Meeresgrotten. Weil aber nicht jeder gerne mal abtaucht, bietet das Resort auch Abenteuer auf dem Wasser an, beispielsweise Touren mit einem Seekajak oder im privaten Charterboot. Wenn Sie lieber ganz an Land bleiben, können Sie sich vollends den kulinarischen Genüssen hingeben, mit denen The Sarojin lockt: Der gefrorene Mango‐Mojito, den man am Pool genießt, schmeckt ähnlich köstlich wie das Abendessen auf einer privaten Sandbank – Sternenhimmel und Meeresrauschen inklusive. DZ ab 180 Euro. +66-76-4279000, http://sarojin.com

 

AMANPULO PHILIPPINEN

Gut, Robinson Crusoe hatte es auf seiner Insel weit weniger luxuriös, in Sachen Abgeschiedenheit kann die Privatinsel Pamalican Island im Cuyo Archipel aber durchaus mithalten. Wer am strahlend weißen Sand des Eilands strandet, wähnt sich im Paradies. Und das zu Recht: Die Strandvillen des Aman Resorts verfügen wahlweise über ein, zwei, drei oder vier Schlafzimmer und wurden mit einem Mix aus modernem Design und traditioneller Deko gestaltet. Ebenfalls buchbar sind in den Wald eingebettete Casitas, die zwar kleiner sind, den Villen aber ansonsten in nichts nachstehen – alle Unterkünfte haben einen eigenen Pool. Wer die Traumkulisse ausreichend bestaunt hat, nimmt am täglichen Schnorchelausflug, Wellness‐Programm oder Nachmittagstee teil. Ambitionierte Taucher finden im PADI‐Zentrum vor Ort Tipps zur Erkundung der Korallenriffe, die 300 Meter vor der Küste liegen. Foodies freuen sich über vier Restaurants, in denen lokale Meeresfrüchte und Produkte von der Insel zu japanischen, mediterranen, philippinischen und italienischen Menüs verarbeitet werden. Nettes Extra für Romantiker: Gäste können im Tipi unterm Sternenhimmel übernachten. DZ ab 1400 Euro. +65-3165-4865, http://aman.com

 

SIX SENSES CON DAO VIETNAM

Die Inselgruppe Con Dao im Südchinesischen Meer gilt immer noch als Geheimtipp unter Reisenden. Das Archipel besteht aus 16 gebirgigen Inseln, von denen nur die größte, Con Son, bewohnt ist. Hier bietet Six Senses genau das, wofür die Kette bekannt ist: einen ultra luxuriösen Rückzugsort mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Das dorfähnliche Resort liegt zwischen den von der Ramsar-Konvention geschützten Gewässern auf der einen und dem Nationalpark Con Dao auf der anderen Seite. Das Design des Hotels ist angelehnt an die Ästhetik traditioneller Fischerdörfer: Die 50 Villen, zwei Restaurants und das preisgekrönte Spa reihen sich in der Sandbucht direkt aneinander. In diesem Resort steht das Meer und alles, was man darin und darauf tun kann, im Mittelpunkt. Auf begleiteten Ausflügen beobachten Hobbybiologen frisch geschlüpfte Meeresschildkröten, beim Schnorcheln erkundet man die Unterwasserwelt, und bei Ebbe finden Gäste die schönsten Muscheln im Sand. Selbst beim Golfspielen tut man dem Meer Gutes: Landen die speziell vom Resort entworfenen Bälle im Wasser, lösen sie sich innerhalb von 48 Stunden auf und werden zu Futter für hungrige Fische und Co. DZ ab 900 Euro. +84-28-38232229, http://sixsenses.com

 

LAST HOUSE MAWELLA SRI LANKA

Am Mawella Beach erstreckt sich der goldene Sand scheinbar endlos bis zum Horizont. Dazwischen ist nur hier und da eines der traditionellen bunten Oruwa-Boote vertäut. Da in der Bucht nahe der Kleinstadt Tangalle nur sehr wenige Häuser stehen, hat sich dieser Teil der Küste seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Das Resort Last House, das letzte Werk des berühmten Architekten Geoffrey Bawa, ist umgeben von ein paar Fischerhütten. Offene Gänge und Zimmer verwischen gekonnt die Grenzen zwischen Haus und Natur: Überdachte Essbereiche gehen nahtlos in hübsche Gärten mit Frangipanis über, und in den Schlafzimmern lassen sich die Fenster komplett öffnen, sodass man meint, inmit- ten der zwitschernden Vögel aufzuwachen. Für Aktive stehen Fahrräder, Schwimmbretter und Cricket-Sets bereit – das Personal stellt gerne das gegnerische Team –, außerdem gibt es einen Pool und den Indischen Ozean direkt vor der Tür. Für Stärkung sorgen köstliche Currys und frischer Fisch vom Markt. DZ ab 300 Euro. +94-112-823046, http://manorhouseconcepts.com

 

SUGAR BEACH ST. LUCIA

Ausschweifende Beschreibungen dieses Karibikresorts sind im Grunde überflüssig. Warum? Nun: Der Name sagt hier bereits alles. Mit seiner Lage auf einer ehemaligen Zuckerplantage zwischen den ikonischen Pitons wird Ihnen ein Aufenthalt in diesem Hotel sicher in Erinnerung bleiben. Die insgesamt 96 Zimmer, Cottages und Villen glänzen mit einem eleganten minimalistischen Interieur und verfügen über private Pools. Wer seine Zehen gerne im Sand vergräbt, bucht einen Bungalow direkt am Strand. Von dort sind es dann auch nur noch wenige Schritte bis zu den Hängematten zwischen den Palmen. Weil aber selbst Faulenzen irgendwann hungrig macht, bietet das Resort seinen Gästen reichlich Optionen: Zum Frühstück gibt es auf der Terrasse eine kreolische Auswahl – bestehend aus Johnny Cakes, gebratenen Kochbananen und gesalzenem Kabeljau; mittags werden im Restaurant Bonté Fladenbrote und Pasta mit Gemüse serviert, und im Jalousie Grill diniert man am Strand unterm Blätterdach beispielsweise in Bananenblättern gedämpfte Mahi Mahi oder über dem Feuer gegrilltes Jerk-Hähnchen. DZ ab 630 Euro. +1-758-4568000, http://viceroyhotelsandresorts.com

 

CAYO LEVANTADO RESORT DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Dieses noch junge Inselresort in der Dominikanischen Republik hat sich Nachhaltigkeit und Stil auf die Fahne geschrieben. Die 100 Hektar große Insel in der Bucht von Samaná ist eine zehnminütige Bootsfahrt von der Nordküste des Landes entfernt. Obwohl das Haus mit 219 Zimmern – darunter 12 frei stehende Villen – eher zu den größeren Anlagen zählt, fügt es sich mit einheimischen Materialien wie Guajakholz und zarten Grün‐ und Blautönen perfekt in die umliegende Natur ein. Nicht weniger als fünf Restaurants versorgen die Gäste mit Speisen aus regional angebautem Obst und Gemüse. Das Degustationsmenü im Senda nimmt Foodies mit auf eine kulinarische Reise durch den Karibikstaat. Tagsüber trifft man an den Bars auch auf Tagesausflügler, die Rum lieben und den einzigen öffentlichen Strand der Insel besuchen. Als Gast des Resorts haben Sie zusätzlich Zugang zu zwei weiteren, abgeschiedenen Privatstränden. Im Winter tummeln sich in den umliegenden Gewässern übrigens Tausende Buckelwale. Auf einer geführten Bootstour erlebt man die Meeresriesen aus nächster Nähe. Absolut beeindruckend! DZ ab 590 Euro. +1-809-5383232, http://bahia-principe.com

 



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