Ins Blaue inspiration

Diese Inseln sind mächtig stolz auf ihre Unabhängigkeit – zu Recht. Imogen Lepere erkundet Traum-Eilande und entdeckt dabei bemerkenswerte kulinarische Eigenheiten

Vanua Levu Fidschi

Nur 64 Kilometer liegen zwischen Fidschis Hauptinsel Viti Levu und dem zweitgrößten Eiland Vanua Levu. Und trotzdem könnten die Inseln des Südpazifik-Staats kaum unterschiedlicher sein. Tropische Regenwälder, unberührte Strände und versteckte Feldwege prägen Vanua Levu, deren größte Siedlung Labasa liegt stets nur einen Spaziergang vom Strand entfernt. Hier bekommen Besucher einen Einblick in die Vergangenheit: Klänge von Hindi-Musik ziehen durch die Straßen, in Shops werden Saris, in den Restaurants köstliche Currys angeboten. Um 1870 kamen indische Einwanderer auf die Insel, um auf den britischen Zuckerrohrplantagen zu arbeiten. Bis heute gilt der Anbau von Zucker auf der Insel als wichtiger Wirtschaftszweig, ebenso der von Kokosnüssen, aus denen Exportprodukte wie Öl hergestellt werden. Bei Ausflügen mit Trip n Tour +679-885-3154 kann man sich ein authentisches Bild von den Plantagen machen. Eine relativ neue Einnahmequelle ist die Perlenzucht: Beim Schnorcheln sollte man sich die Schmuckstücke bei J. Hunter Pearls http://fijipearls.com unter Wasser ansehen. 

 

Einer der schönsten Orte von Vanua Levu ist Savusavu im Süden der Insel. Das Paradies liegt an einer Bucht, die oft von Jachten angesteuert wird. Wer am Strand entlangläuft, entdeckt einen dampfenden Bach, der bis zu 80 Grad heißen Quellen im Landesinneren entspringt. Diese werden gern von den Einheimischen zum Kochen benutzt. Die Blätter der Taro-Pflanzen etwa bereiten die Locals in einer Art Beutel zu, während sie ihren Red Snapper mit Ingwer, Knoblauch und Limetten in Folie und Bananenblätter wickeln und dämpfen. Da der Boden hier sehr fruchtbar ist, gibt es eine große Auswahl an Obst und Gemüse: Bananen, Wassermelonen, Spinat, Tomaten und Vanille sind nur einige Highlights. Eine weitere Fidschi-Tradition ist Lovo: ein Festessen, das unter der Erde gart. Ein in Blätter gewickeltes Hähnchen wird auf heiße Steine gelegt, mit Dalo (Tarowurzel) sowie Yamswurzel belegt und mit Erde bedeckt. 

 

Aber auch unter Wasser hat die Natur viel zu bieten: An der Südküste liegt beispielsweise das Rainbow Reef, das zu den besten Schnorchel- und Tauchgebieten weltweit zählt. In der Meerenge Somosomo Strait wuchern wunderschöne Weichkorallen, und im Norden findet sich das Great Sea Reef – das drittgrößte Korallenriff auf der südlichen Halbkugel. 99 Prozent der Fläche sind noch unentdeckt, denn der Tauchtourismus hält sich in Grenzen. Auf dem gemütlichen Bio-Bauernhof Palmlea Farms palmleafarms.com, der auch ein Öko-Resort ist, zeigt Tauchlehrerin Leone Vokai Neulingen die wichtigsten Schritte, bevor es in das magische Reich unter Wasser geht. 

 

Travel Details

ESSEN
- Nadina Authentic Fijian Restaurant: Nirgendwo anders schmeckt der Lovo so authentisch und köstlich wie hier. Port Denarau, +679-675-0290
- Labsal Restaurant: Inseltypische Currys locken Touristen und Einheimische gleichermaßen in hungrigen Scharen an. Labasa, +679-881-4351

ÜBERNACHTEN
- Nukubati Private Island: Das Luxus-Resort liegt auf einer Privatinsel ganz in der Nähe des Great Sea Reefs. DZ ab 695 Euro, VP, Labasa, http://nukubati.com
- Naveria Heights Lodge: Das Wellness-Resort wartet mit einem Treetop-Pool auf. DZ ab 100 Euro, inkl. Frühstück, Savusavu, http://naveriaheightsfiji.com

ANREISE
- Cathay Pacific bietet in Kooperation mit Fiji Airways mehrmals wöchentlich Flüge ab Frankfurt a. M. über Hongkong nach Nadi an. Planen Sie einen zehnstündigen Aufenthalt in Hongkong ein. http://cathaypacific.com , http://fijiairways.com

Sulawesi Indonesien

Ganz schön abwechslungsreich zeigt sich Sulawesi. Sie zählt zu den Großen Sundainseln in der Celebessee zwischen Brunei und Papua-Neuguinea und erinnert optisch an vier Tentakeln einer Krake. In jeder Himmelsrichtung tut sich eine neuartige Vielfalt auf: In Süd-Sulawesi etwa erwarten uns große Ebenen und Reisfelder, während der Norden vor allem von Bergen und Vulkanen, von denen einige noch aktiv sind, geprägt ist. Tropische Wälder und weiße Sandstrände findet man hingegen in Zentral-Sulawesi. Wasserfälle, etwa der Maromo, sowie kristallklare Seen sind die Merkmale der südöstlichen Regionen der Insel. 

 

Die Hauptstadt Makassar war früher in fester Hand von Piratenfürsten, heute hat sie sich außerhalb von Indonesien vor allem wegen ihrer Meeresfrüchte einen Namen gemacht. Aufgrund der Tiefe des Ozeans fangen Fischer hier Unmengen an Krabben. Was aber bei keiner Mahlzeit fehlen darf, sind viel Reis und noch mehr Bananen. Man soll ja schließlich satt werden. Der Reis kommt in der Regel als weich gekochtes Congee, eine Art Porridge, auf die Teller, die reichhaltige Beilage Dange erinnert dagegen an einen Kuchen aus rotem Reis mit Palmzucker. Er wird auf einem Bananenblatt gedämpft und in einem Tongefäß über offenem Feuer zubereitet. 

 

Auf keinen Fall verpassen sollten Sie das Totenritual in Tana Toraja. Folgen Sie einem der einheimischen Guides von einem der Hotels in Rantepao und lassen Sie es sich von ihm zeigen: Über Monate bleiben die Verstorbenen mumifiziert im Haus, werden abends ins Bett gebracht und bekommen sogar Mahlzeiten serviert. Erst danach werden sie von einem Trauerzug begleitet und mit Opfergaben von bis zu 24 Büffeln ins nächste Leben geschickt. Touristen sind bei diesem spektakulären Ereignis übrigens willkommen – auch während des Totenschmauses, bei dem Hühnchen und Schwein gereicht werden. 

 

Travel Details

ESSEN
- Las Lae: Der Treffpunkt für Einheimische, um gemeinsam exzellente Meeresfrüchte vom Grill zu genießen. Makassar, +62-411-334326

ÜBERNACHTEN
- Dabirahe Dive, Spa and Leisure Resort: Mit eigenem Tauchcenter für echte Wasserratten. DZ ab 175 Euro, inkl. Frühstück, Bitung, http://dabirahe.com
- Luta Resort Troja: Hoch in den Bergen Nordtorajas versteckt sich diese luxuriöse Anlage. DZ ab 50 Euro, Rantepao, +62-853-98583188

ANREISE
- Singapore Airlines fliegt von Düsseldorf nonstop nach Singapur. Von dort aus heben viermal die Woche Flieger nach Manado ab. http://singaporeair.com

Aruba Karibik

Weiße Puderzuckerstrände und azurblaue Lagunen, durch die pinkfarbene Flamingos stolzieren – Aruba ist die südlichste Insel der Karibik, und wer an einem klaren Tag auf den Gipfel des Hooiberg klettert, kann von dort aus sogar die venezolanische Halbinsel Paraguaná sehen. 

 

Es ist schon irgendwie ironisch, dass die Insel abseits des karibischen Hurrikan-Gürtels heute ausgerechnet wegen des konstant fantastischen Wetters und der tollen Strände so beliebt ist. Früher waren genau das die Gründe, warum viele Aruba mieden, denn keine andere Karibikinsel punktet mit mehr Sonnentagen. Aufgrund des tropischen Savannenklimas eignet sich die Insel weder für den Anbau von Baumwolle noch von Zucker, weshalb nur wenige afrikanische Sklaven hierher gebracht wurden. So spürt man den Einfluss der Ureinwohner Arubas, die Caquetio-Indianer des Arawak-Stammes aus Venezuela, auch heute noch deutlich. Wörter wie Watapana (Divi- Divi-Baum) stammen von ihnen und werden noch immer in der Kreolsprache Papiamentu verwendet. Weitere Spuren wie Felszeichnungen kann man in den Quadiriki-Höhlen entdecken. 

 

Aruba gehört zu den Niederlanden, das wird besonders in der Hauptstadt Oranjestad sichtbar: Die kleinen Häuser in zarten Sorbettönen könnten auch in Amsterdam stehen. In der Haupteinkaufsstraße, der Caya GF Betico Croes, gibt es unzählige Restaurants mit lokalen Fischspezialitäten wie Red Snapper und Mahi Mahi. Viele der inseltypischen Gerichte haben einen deutlich holländischen Touch: Keshi Yena etwa ist Hähnchen mit Cashews und scharfer Peperoni. Das klingt vielleicht zunächst karibisch, aber es wird noch mit einigen Scheiben Gouda überbacken. Grüße aus der Käsenation! Wer sein Essen fangen will, chartert die Jacht Driftwood und versucht sich im Hochseefischen. Dem Eigner Herbert Merryweather gehört das Restaurant Driftwood http://driftwoodaruba.com – hier kann der Fang über offenem Feuer zubereitet werden. 

 

Die Westküste entspricht Postkartenmotiven: weißer Sand am Eagle Beach oder am Flamingo Beach, an dem das Renaissance Aruba Private Island Resort http://arubaprivateisland. com liegt. Die Ostküste zeigt sich wilder und in der Nähe des Daimari Beach liegt der Naturpool Conchi. 

 

Travel Details

ESSEN
- CocoPlum: Unter dem Strohdach des Restaurants gibt es regionale Spezialitäten. Oranjestad, +297-583-1176
- Madame Janette’s: Karibische Menüs und eine tolle Location lassen keine Wünsche offen. Noord, http://madamejanette.info

ÜBERNACHTEN
- Aruba Surfsode Marina: Niedliches Hotel am Meer. DZ ab 120 Euro, inkl. Frühstück, Oranjestad, http://arubasurfsidemarina.com
- Ocean Z Boutique Hotel: Luxus-Hotel nahe am Arashi Beach. DZ ab 360 Euro, inkl. Frühstück, Malmok, http://oceanzaruba.com

ANREISE
- KLM bietet täglich Verbindungen von verschiedenen deutschen Flughäfen über Amsterdam nach Aruba. http://klm.com

Djerba Tunesien

Schon König Odysseus soll sich hier von den Strapazen seiner Reisen auf hoher See erholt haben. Und manch einer ist sogar überzeugt, dass die Lotosesser aus dem griechischen Helden-Epos eigentlich die Bewohner Djerbas waren, die den Seeleuten ihren Dattelwein Lagmi gaben und sie so an der Rückkehr aufs Schiff hinderten. Kein Wunder, dass sie im Rausch ihre Heimreise vergaßen und sozusagen gerettet werden mussten. Ein Damm verbindet übrigens die rund 514 Quadratkilometer große Insel mit dem tunesischen Festland. 

 

In den Cafés der Hauptstadt Houmt Souk sieht man Frauen ihren süßen Minztee schlürfen, vor den 300 Moscheen warten gelbe Taxen auf Kundschaft, und jüdische Pilger machen sich auf den Weg zur ältesten Synagoge Nordafrikas: El Ghriba. Jeder kann die besondere Atmosphäre an diesem Ort mit seinen himmelblauen Bögen und bunten Fliesen erleben. Weitere Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte, sind die beiden mittelalterlichen Moscheen Fadloun und Ben. 

 

Schlendern Sie durch den Stadtteil Er Riadh und werfen Sie einen Blick hinter die vielen bemalten Türen, hinter denen sich wunderschöne Innenhöfe verstecken. Ebenfalls zauberhaft sind die alten Häuser aus dem 15. Jahrhundert, die mit pinkfarbenen Bougainvilleen überwuchert sind. Natürlich ist auch ein Besuch des überdachten Markts Pflicht. Hier finden Sie unzählige Stände mit Lederwaren, Gewürzen und Schmuck. Feilschen gehört zum guten Ton, und wer den Preis um gute 90 Prozent drückt, hat das wortreiche Spiel gewonnen. 

 

Ein Erlebnis ist der Besuch der Fischhalle: Jeden Morgen stehen hier drei alte Männer auf Stühlen und versteigern lautstark Zackenbarsche, Seebarben und mehr aus dem fischreichen Golf von Gabès zum besten Preis. Wer von dort weiter Richtung Hafen geht, wird in den Lokalen das Lieblingsgericht der Einheimischen entdecken: ein deftiger Eintopf aus Tintenfisch mit Harissa (Gewürzpaste), Tomaten, Kümmel und Kürbis. Weiter geht es nach Borj Jilij: An dem goldenen Sandstrand kann man eine einzigartige Fischertradition beobachten: Das seichte Wasser dort bedeckt nur knapp das Tanggras und bildet den Lebensraum von über Hundert verschiedenen Fischarten. Um sie zu fangen, setzen die Einheimischen Zäune aus Palmen in die Untiefen und locken ihre Beute in die Falle. 

 

Unbedingt probieren sollten Sie auch Chorba, eine reichhaltige, tomatenrote Suppe, die mit Gerste angedickt und mit Safran verfeinert wird. Das Getreide gedeiht hier gut, wie auch saftige Granatäpfel, Feigen, Oliven, Eukalyptus, Orangen, Mandarinen und Mangold. Es gibt wirklich für jeden etwas. 

 

Travel Details

ESSEN
- Ristorante Haroun: Frisch gefangene Meeresfrüchte und ein phänomenaler Ausblick über den Hafen. Abends finden regelmäßig Folklore- und Live- Musik-Events statt. Houmt Souk, +216-75-650488
- Le Petit Marin: Direkt am Strand gelegen ist das Restaurant der perfekte Ort für ausgiebige Mittagessen oder romantische Dinner zu zweit. Unser Tipp: das Meeresfrüchte-Barbecue. Sidi Jmour, +216-20-575759

ÜBERNACHTEN
- Hotel Dar Dhiafa: Ein gemütliches, kleines Hotel mit eigenem Pool. Probieren Sie die mediterranen und tunesischenSpezialitätenimeigenenRestaurant.
DZ ab 65 Euro, Er Riadh, +21-675-671166
- Les Jardins de Toumani: Schlichte, aber dennoch sehr stylisch eingerichtete Apartments laden zum Wohlfühlen ein, und der Strand ist nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt. DZ ab 35 Euro, Trifa, +216-75-757187

ANREISE
- TunisAir fliegt freitags nonstop von Frankfurt a. M. direkt nach Djerba. http://tunisair.com

La Gomera Spanien

Sie ist die zweitkleinste und wohl auch am wenigsten bekannte Insel der Kanaren: La Gomera vor Teneriffa misst gerade mal 20 Kilometer von Norden bis Süden, der höchste Punkt der Insel ist der Alto de Garajonay mit einer Höhe von 1487 Metern. Aufgrund der außergewöhnlichen Landschaft ist das Mikroklima sehr unterschiedlich: Die Passatwinde beherrschen den Norden, sorgen oft für Wolken und Regen und hüllen den Garajonay-Nationalpark mit seinen über 450 verschiedenen Pflanzenarten öfter mal in Nebel ein. Der Süden hingegen ist von warmen, von Afrika kommenden Brisen geprägt und deutlich sonniger. Auf dem Vulkangestein wuchern hier vor allem saftig grüne Sukkulenten. 

 

Absolut einzigartig ist die Pfeifsprache El Silbo der Einheimischen, mit der sie selbst über eine Entfernung von bis zu drei Kilometern kommunizieren können. Sie gehört seit 2009 zum Unesco-Weltkulturerbe und ist ein Pflichtfach an den Schulen von La Gomera, aber auch auf den benachbarten Inseln werden Kurse angeboten. Im Hotel Jardin Tecina http://jardin-tecina.com erfährt man während einer Einführung mehr darüber. Da die Landebahn auf La Gomera zu kurz für große Ferienflieger ist, wurde die Insel vom Massentourismus verschont. Fließendes Wasser und Strom sind hier deshalb erst seit 1976 Standard. 

 

Statten Sie unbedingt dem Bergdorf El Cercado einen Besuch ab: Die traditionellen Steinhäuser mit ihren roten Dächern wurden in den Hang gebaut. Frauen, Loceras genannt, töpfern hier nach alter Tradition allerlei Handwerkskunst, die sich toll als Souvenir macht. Mehr darüber erfahren Besucher im Museo Centro de Interpretación Las Loceras. 

 

Die raue Landschaft Gomeras prägt auch das Essen: Ziegen und Kaninchen fühlen sich in den Bergen wohl, und die Einheimischen verspeisen sie gern in Form eines deftigen Eintopfs oder in Kombination mit Salmorejo (Tomatensauce). Vor 400 Jahren wurden von Südafrika Kartoffeln eingeführt, die auch heute noch angepflanzt werden. Papa Negra, eine kleine, süße Sorte, wird – wie auf den Kanaren typisch – in sehr salzigem Wasser gekocht und mit Mojo-Sauce serviert. Einzigartig ist Miel de Palma (Palmenhonig), den man in Supermärkten findet. Dafür werden heimische Dattelpalmen mit einem langen Bambusrohr angezapft – köstlich! 

 

La Gomera ist übrigens ein ausgezeichnetes Fleckchen Erde zum Wandern: Einer der vielen malerischen Wege führt von der Hauptstadt San Sebastián de la Gomera, die übrigens Kolumbus’ letzte Station vor Amerika war, über Imada nach Garajonay. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick. 

 

Travel Details

ESSEN
- Esperanto la Gomera: Zu den landestypischen Tapas werden lokale Weine serviert. Den einmaligen Panoramablick auf den Hafen und die Steilküste gibt es kostenlos dazu. Vueltas, +34-922-806046
- La Montaña - Casa Efigenia: Passend zum rustikalen Ambiente erwarten Sie in dem Wirtshaus traditionelle Gerichte. Las Hayays, +34-922-804077

ÜBERNACHTEN
- Parador de La Gomera: Toller Ausblick: Das Hotel thront über der Insel- Hauptstadt San Sebastián de La Gomera. DZ ab 160 Euro, http://parador.es

ANREISE
- Iberia bietet in den Wintermonaten Flüge von Frankfurt a. M. über Madrid nach Teneriffa-Nord an. Von dort aus geht es zweimal täglich mit Propellerflugzeugen der spanischen Fluggesellschaft Binter Canarias direkt nach
La Gomera. http://iberia.com , http://bintercanarias.com

Maui Hawaii

Dieser Anblick lässt einen nicht mehr los. Wie eine kunstvoll kitschige Fototapete präsentiert sich Maui, die zweitgrößte Insel von Hawaii: An der Küste glitzern bunte Korallenriffe im Wasser, dahinter leuchtet die Vegetation in üppigem Grün. Diese Schönheit ist das Ergebnis zweier heute erloschener Vulkane. Wie Wächter ragen der Haleakalā und die West Maui Mountains in die Höhe, dazu weht eine warme Brise durch die Palmenalleen, die zu den Stränden führen. 

 

Lust auf noch mehr Postkartenmotive? Der Sonnenaufgang im Haleakalā Nationalpark am gleichnamigen Vulkan ist atemberaubend. Für die Hawaiianer gilt er als besonders heiliger Ort. Einer polynesischen Legende zufolge fing der Halbgott Maui, nach dem die Insel benannt ist, die Sonne dort mit einem Lasso ein, damit sie auch wirklich jeden Tag auf der Insel scheint. Weitere Besonderheiten sind ungewöhnliche und nur hier vorkommende Tiere und Pflanzen wie etwa Pukiawe: ein Strauch mit weißen Blüten. Ohelos erkennt man an ihren kleinen roten oder gelben Beeren und auch die selten gewordene Hawaii-Gans kann man auf Maui noch entdecken. 

 

Als der Seefahrer James Cook 1778 auf Maui landete, war die Insel noch autark. Das änderte sich in den 70er-Jahren, als immer mehr Touristen hierher kamen und deshalb mehr Lebensmittel importiert wurden. Doch mittlerweile gibt es einen Wandel: Landwirte setzen wieder verstärkt auf Eigenanbau, an der fruchtbaren Küste wachsen saftige Ananas, Papayas, Erdbeeren und Bananen das ganze Jahr über. Auf den Märkten kann man sie probieren, etwa in der Lipoa Street (samstags) oder auf dem Maui Nui (donnerstags bis sonntags). Von den Ur-Einwanderern aus Polynesien stammt die Kochtechnik in einem speziellen Erdofen, Imus genannt. Die letzte Zuckerrohrplantage wurde 2016 geschlossen und gerade wird überlegt, was stattdessen angebaut werden könnte. Im kühleren Hochland gedeihen Kaffeebohnen besonders gut. Interessiert? Die O’o Farm http://oofarm.com bietet tolle Seed-to-Cup-Touren an. 

 

Travel Details

ESSEN
- Old Lahaina Luau: Sie erwarten gebackenes Schweinefleisch aus dem Erdofen sowie traditionelle Tanzshows. Lahaina, http://oldlahainaluau.com
- Kobe: In dem japanisch-hawaiianischen Restaurant wird das Sushi aus Meeresfrüchten und Fisch der Insel zubereitet. Lahaina

ÜBERNACHTEN
- Hotel Wailea: Von jeder der luxuriösen Suiten aus haben Sie freien Blick auf den Ozean. DZ ab 610 Euro, Wailea, http://hotelwailea.co
- The Old Wailuku Inn: In diesem Bed & Breakfast mitten im historischen Wailuku Town fühlen Sie sich wie zu Hause. DZ ab 170 Euro, http://mauiinn.com

ANREISE
- United Airlines fliegt in Kooperation mit Lufthansa von Frankfurt a. M. nach San Francisco und von dort nach Kahului/Maui. united.com, http://lufthansa.com




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