Ab in die Sonne! inspiration

Keine Lust auf Winterblues? Dann buchen Sie einen Trip zu diesen heißen Destinationen. Imogen Lepere verrät sieben Ziele, an denen wir jetzt ganz viel Wärme tanken können

Kairo Ägypten

Der Aussicht ist einzigartig: Im Vordergrund blickt man auf die Ruinen alter Villen sowie die Hochhäuser der Mega-Metropole mit ihren 9,7 Millionen Einwohnern, während am Horizont die berühmten Pyramiden von Gizeh auftauchen: 4000 Jahre alte Geschichte, erbaut ohne den Einsatz von technischem Gerät. Rund zwei Millionen Kalksteine, die 147 Meter in die Höhe ragen. Dazu gesellt sich die sagenumwobene Sphinx, die den Eingang bewacht. Ein Ausflug zu diesem Monument ist natürlich Pflicht, aber auch die Stadt hat viel zu bieten: Zum Lunch in lockerer Street-Food-Atmosphäre empfiehlt sich ein Stopp bei Fasahet Somaya. Dann heißt es: abtauchen in Kairos berühmtestem Basar, den Khan el-Khalili. Seit 2015 sinkt der Wert des Ägyptischen Pfunds (1 Euro entspricht rund 20 EGP) – ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis findet man kaum. Und es gibt noch mehr zu entdecken, etwa im mittelalterlichen Viertel,
wo man die Jahrtausende alte Geschichte der Stadt spürt.  Das Labyrinth aus engen Gassen beginnt im Süden am alten Stadttor Bab Zuweila und reicht bis Bab al-Futuh im Norden. Wer das moderne Kairo erleben will, sollte einen Abstecher nach Zamalek machen: ein weltoffenes Viertel, in dem viele Galerien und Cafés wie das Sequoia locken. Hier befindet sich auch das Kulturzentrum El Sawy Culture Wheel unter der Brücke des 15. Mai. Ebenfalls ganz in der Nähe, in der Garden City, sind das Hotel Kempinski Nile, das Ägyptische Museum und das Opernhaus.

Travel Details

DZ ab 133 Euro. Etwa 24 Grad und neun Sonnenstunden. Flugdauer ab Frankfurt a. M.: etwa vier Stunden. http://kempinski.com

Jebel Akhdar Oman

Im ersten Moment sieht das Hadschar-Gebirge des Wüstenstaats nicht wirklich einladend aus. Aber das gilt nicht für die Bergkette Jebel Akhdar: Das Gebiet, das sich über eine Länge von 300 Kilometern erstreckt, verfügt durch seine hohe Lage über genug Regen, um die hiesigen Granatapfel- und Pfirsichplantagen das ganze Jahr über prächtig gedeihen zu lassen. Möglich macht dies das Bewässerungssystem „Falaj“, das bereits seit 2500 v. Chr. die Wasserversorgung in dieser Region sichert. In den alten Dörfern Al Aqr, Al Ayn und Ash Shirayjah kann man es besichtigen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Aussicht vom Jebel Shams, dem Sonnenberg, der 3000 Meter in die Höhe ragt. Es ist der höchste Punkt des Omans. Wer zwischen April und Mai hierher reist, kommt zudem in den Genuss der Rosenblüte. Nach der Ernte wird aus den Blüten in Destillerien das berühmte Rosenwasser gewonnen – die Locals verraten gern, wie sie es in ihrer Küche verwenden. Sehr traditionell ist auch die Viehauktion, die jeden Freitag in der etwas abgelegen Stadt Nizwa stattfindet. Das Resort Anantara Al Jabal Al Akhdar liegt auf dem 2000 Meter hohen Saiq-Plateau.

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DZ ab 440 Euro. Etwa 30 Grad und neun Sonnenstunden. Flugdauer von Frankfurt a. M. nach Muscat: sieben Stunden, dazu zwei Stunden Fahrt. http://jabal-akhdar.anantara.com

Florida Keys USA

Alles easy? Auf den über 200 bunten Koralleninseln vor der Südspitze Floridas ganz bestimmt! Die Temperaturen sind karibisch, die Leute lässig. Wie könnte man in der einstigen Heimat von Tennessee Williams und Ernest Hemingway nicht zur Ruhe kommen? Partys gibt es natürlich auch. Key West punktet mit tollen Stränden, einer entspannten Atmosphäre inklusive Hippie-Feeling. Auf den kleinen Inseln Islamorada gibt es ausgezeichnete Fischrestaurants und auf Key Largo scheinen die Uhren sogar noch etwas langsamer zu ticken, so entspannt geht es hier zu. Die Insel hat die meisten Tauchspots der Region und ein fantastisches Korallenriff. In die Wracks der Schiffe Duane, Bibb und Eagle sind Meeresschildkröten eingezogen, und im John Pennekamp Coral Reef State Park kann man unzählige exotische Fische entdecken. Aber es gibt auch reichlich Attraktionen auf dem Wasser: Zum Beispiel eine Kayak-Tour durch den Everglades National Park, wo man in den Mangrovensümpfen Alligatoren entdecken kann. Oder man chartert gleich ein eigenes Boot. Die Inseln der Florida Keys sind fast alle durch den US-Highway 1 verbunden. Über 200 Kilometer mit insgesamt 42 Brücken führt er bis zum südlichsten Punkt Key West. Wer den Trip nicht auf sich nehmen mag, entspannt eben am Strand des Resort Playa Largo mit einem Cocktail.

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DZ ab 303 Euro. Etwa 27 Grad und zehn Sonnenstunden. Flugdauer ab Frankfurt a. M. bis Miami: 11 Stunden plus etwa eine Stunde Fahrt. http://playalargoresort.com

Akko Israel

Nur eineinhalb Stunden vom angesagten Tel Aviv mit seinen vielen Bars und dem quirligen Nachtleben entfernt offenbart sich in Akko, auch Acre genannt, eine ganz andere Welt. Hier entdecken Urlauber das authentische Israel, das viele in Tel Aviv vermissen. Die Moschee Ahmed al Jazzar ist ein beeindruckendes Beispiel türkischer Rokoko-Architektur. In der Zitadelle aus dem 18. Jahrhundert planten einst die Kreuzritter ihre nächsten Züge. Auf dem Markt der Altstadt gibt es vor allem gebackene Köstlichkeiten wie Halva und Knafeh, ein Käsegebäck mit reichlich Zuckersirup. Ähnlich beeindruckend ist der türkische Basar in der Weizman Street, der etwa um 1700 entstand: eine bunte Mischung aus Galerien und Geschäften, in denen es einheimische Produkte, vor allem aber wunderschöne Stoffe gibt. Dazwischen entdecken Besucher immer wieder Bars, in denen die Einheimischen Limona, eine Minze-Limonade mit Eis, trinken und dazu den Rauch aus ihrer Wasserpfeife inhalieren. Freitags, samstags und sonntags kann vormittags der berühmte goldene Schrein von Bahá’u’lláh, dem Gründer des Bahá’í-Glaubens, im Bahá’í-Weltzentrum besichtigt werden. Er ist umgeben von einer faszinierenden Gartenlandschaft mit einer sehr meditativen Stimmung. Im Herzen der Altstadt liegt das Efendi, ein elegantes Boutique-Hotel mit nur zwölf Zimmern und Blick aufs Mittelmeer. Ein Dinner sollten Sie nicht verpassen: Am Herd steht kein Geringerer als der bekannte Küchenchef Uri Jeremias.

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DZ ab 285 Euro. Etwa 28 Grad und neun Sonnenstunden: Flugdauer ab Frankfurt a. M. bis Tel Aviv: etwa vier Stunden plus etwa eine Stunde Fahrt. http://efendi-hotel.co.il

Sal Kap Verde

Noch bis 1456 waren diese 15 Inseln, die im Atlantik westlich vor Afrika liegen, unbewohnt. Dann kamen portugiesische Segler und ließen sich hier nieder. Heute sind neun Inseln des Archipels bewohnt und avancieren peu à peu zu einem beliebten Urlaubsziel. Aus gutem Grund: Die Inseln des ewigen Sommers, wie sie auch gern genannt werden, locken mit tollen Sandstränden, ganzjährigem Badewetter und sind in knapp acht Flugstunden von Deutschland aus zu erreichen. Auf der Insel Sal schlendert man in Santa Maria durch Straßen mit pastellfarbenen Häusern, hört allerorts Klänge der inseltypischen Mornamusik, während der Duft der Spezialität Cachupa, ein deftiger Eintopf, der ursprünglich aus Portugal kommt, in der Luft liegt. Im Café Cultural genießt man das Nationalgericht mit Blick auf den Hauptplatz der Stadt. Das Highlight auf Sal aber sind die langen Sandstrände. Am Kite Beach sorgen die Passatwinde für perfekte Windsurf-Bedingungen, alternativ kann man einen Sprung ins natürliche Meeresschwimmbecken Buracona wagen. Wer einfach nur die Sonnen genießen will, relaxt am Strand bei Ponta Preta. In Palmeira, einem hübschen Fischerdorf, erlebt man die lockere Art der Einheimischen. In ihren bunten Booten kommen sie an den Kai und werfen mit ziemlich großer Wucht ihren Tagesfang auf den Steg. Mit Schubkarren werden die teilweise riesigen Thunfische zu den Restaurants gebracht. Das Meliá Llana ist das beste Hotel der Gegend und nur für Erwachsene, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

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DZ ab 303 Euro. Etwa 25 Grad und sieben Sonnenstunden. Flugdauer von Frankfurt a. M. nach Sal: rund acht Stunden http://melia.com

Lombok Indonesien

Auf der einen Seite liegt das lässige Bali, auf der anderen die vor allem bei Party-Touristen beliebten Gili-Inseln, die in erster Linie dafür bekannt sind, dass es keine Polizei gibt. Oft übersehen wird dabei die dazwischen liegende Insel Lombok. Aber vielleicht ist das auch gut so. Denn auf Lombok fühlt man sich wie im Paradies. Bauern pflügen wie schon seit Jahrhunderten ihre Felder mit Wasserbüffeln, die vor die Karren gespannt werden, und von den weißen Sandstränden blickt man auf gigantische Kalksteinfelsen. Das Wasser hat im Februar  um die 29 Grad, beste Bedingungen also, um  auch als Surf-Anfänger die Wellen zu reiten. Profis zieht es zum Desert Point, einem der spektakulärsten Surfspots der Welt. Im Norden liegen die Vulkane der Insel: Gunung Rinjani ist ein aktiver Vulkan, der im Jahr 2016 zum letzten Mal ausbrach. Seinen Krater erklimmt man am besten mit einem lokalen Guide. Nach der Tour lockt der kristallklare See mit seinem herrlichen, erfrischenden Wasser zur wohlverdienten Abkühlung. Die Kultur der Sasak, die ursprünglichen Einwohner der Insel, ist in den Dörfern allgegenwärtig: Die Menschen leben in traditionellen Lumbungs, wie die auf Stelzen gebauten Reisscheunen genannt werden. An den Wochenenden pulsiert die Region mit bunten Hochzeitsprozessionen. Für einen Luxusurlaub ist die Lombok Lodge die beste Wahl.

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DZ ab 257 Euro. Etwa 31 Grad bei fünf Sonnenstunden. Flugdauer ab Frankfurt a. M. bis Lombok: rund 21 Stunden mit zwei Zwischenstopps. http://thelomboklodge.com

Südliches Mosambik Mosambik

An der Südostküste Afrikas, gegenüber von Madagaskar liegt dieses Land mit seiner 2500 Kilometer langen Sandküste. Es reizen Naturhäfen, Korallenatolle und wilde Tiere, die im Buschland leben. Trotzdem steht Mosambik immer noch im Schatten seiner wesentlich bekannteren Nachbarn Südafrika und Tansania. Wenn überhaupt, kennen Urlauber meist nur das im Norden gelegene Archipel Quirimbas mit seinen etwa 30 kleinen Koralleninseln. Der Süden hingegen ist noch nahezu unberührt. Dabei findet man hier ein Paradies in den schönsten Blautönen. Das Bazaruto-Archipel etwa, eines der größten marinen Schutzgebiete in Afrika, das man mit einem traditionellen Segelboot, einem Dau, gut erreicht. Oft begleiten verspielte Delfine die Fahrt. Wer einen Abstecher in das Dorf Ponta Malongane macht, kann dort sogar mit den Tümmlern schwimmen. Maputo, die Hauptstadt der Region, liegt ungefähr 40 Kilometer entfernt. Ihre Häuser im Kolonialstil erinnern sehr an Kuba. Weiter geht es auf die Insel Inhaca – ein tolles Ziel zum Schnorcheln und Entspannen am Strand Santa Maria. Sehr lecker sind die gegrillten Calamari, die hier an der Beach-Bar Bemugi’s serviert werden. Zurück auf dem Festland kann man im Naturschutzgebiet Maputo Special Elefanten und Nilpferde entdecken. Das Leben der Einheimischen ist auf dem Markt Ponta do Ouro zu beobachten: Auf alten Singer-Nähmaschinen werden hier bunte Kleider genäht. Zum Glamping empfehlen wir das Tartaruga Maritima Luxury Tented Camp.

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DZ ab 47 Euro. Etwa. 31 Grad und acht Sonnenstunden. Flugdauer ab Frankfurt a. M. bis Maputo: rund 13 Stunden mit einem Zwischenstopp in Johannesburg. http://tartaruga.co.za




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