Jütland Schlemmerroute

So dänisch

In Südwestjütland entdeckt unsere Autorin Anthea Gerrie weite Ebenen, viel Design und innovative Küchenchefs, die sich nur zu gern an der regionalen Speisekammer bedienen

Reise-Informationen

Südwestjütland befindet sich etwa drei Autostunden westlich von Kopen- hagen. Landeswährung ist die dänische Krone (DKK), wobei ein Euro etwa 7,50 Kronen entspricht. Es herrscht Mitteleuropäische Zeit. Die durchschnittliche Höchsttemperatur liegt im August bei ungefähr 19 Grad, die Tiefsttemperatur bei 14 Grad.

ANREISE
Lufthansa fliegt täglich von Frankfurt direkt nach Billund, dem nächstgelegenen Flughafen. Er ist etwa eine knappe Autostunde von Esbjerg entfernt. http://lufthansa.com

KLM fliegt mehrmals wöchentlich von Berlin-Tegel über Amsterdam nach Billund. http://klm.com

WEITERE INFORMATIONEN
Visit Denmark hält für Sie Informationen in deutscher Sprache zu Blåvand, Fanø, Esbjerg und vielen weiteren Orten in Südwestjütland bereit. http://visitdenmark.de

Süddänische Nordsee bietet darüberhinaus ausführliche Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen in der Region. http://nordsee.sydvestjylland.com

REISELEKTÜRE
Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht Meik Wiking, ein Däne mit deutschen Wurzeln, der in London lebt, erklärt das inzwischen weltweit bekannt gewordene Phänomen der dänischen Gemütlichkeit: Hygge. Bastei Lübbe, 20 Euro

Durch sandige Dünen und Seegraswiesen zieht sich der Strand im Flachland Südwestjütlands, an dem sich frische Zutaten für die lokale Küche finden: Strandkrabben werden in Teekesseln gekocht, um aus den Schalen eine süße Brühe zu machen. Strandminze nutzen Köche, um Schokolade zu aromatisieren und Meerwasser wird unter Eiscreme gemischt. Auf marine Schätze wie diese ist man in dieser Provinz Dänemarks besonders stolz. In Jütland treffen zwei große Marschgebiete aufeinander – der Naturpark Dänische Nordsee und der Nationalpark Wattenmeer. Letzterer gilt seit 1993 als Unesco-Biosphärenreservat. Diese einzigartige Naturlandschaft zieht sich entlang der Küste von Blåvandshuk im Norden, vorbei an kleinen Fischerdörfern und am Hafen von Esbjerg bis über die deutsche Grenze.

Nach Kopenhagen ist Südwestjütland die beliebteste Region Dänemarks, und das liegt nicht nur an der wildromantischen Landschaft sowie den weiten Stränden. Mittlerweile lockt der Westen des Landes immer mehr Gourmets an, und auch bei Design-Liebhabern steht Jütland hoch im Kurs. Möbeldesigner Hand Wegner wurde hier geboren, und auch Leuchten-Genie Poul Henningsen verbrachte viel Zeit vor Ort.

Wegners Stühle und die Lampen von Henningsen genießen über die Landesgrenzen hinweg Kultstatus, in Jütland aber gelten die Kreationen beinahe schon als Kulturgut – kaum ein Esszimmer, Hotel oder Restaurant kommt ohne die populären Designobjekte aus.
Erzählt man den Hipstern in Kopenhagen aber, dass die süd- westlichste Ecke ihrer Nation ein Gourmet-Hotspot ist, werden sie eher skeptisch mit der Braue zucken. Denn natürlich ist die Küstenregion in erster Linie für ihre atemberaubende Natur bekannt, kulinarisch hingegen wurde der Landstrich bisher wenig geschätzt. Aber Dänemarks Küchenchefs haben das Potenzial dieser Gegend längst erkannt.

Das Noma, das Geranium und all die anderen Gourmet-Tempel haben sich ihren erstklassigen Ruf mit Zutaten aus Jütland erkocht. „Dieser Teil des Landes ist schon seit Jahrzehnten unsere Speisekammer, auch wenn uns das lange Zeit gar nicht so bewusst war“, sagt Küchenchef Jakob Sullested vom Sønderho Kro. Sein Hotel samt Restaurant befindet sich auf Fanø, einer kleinen Insel im Wattenmeer.
Als Sullested vor neun Jahren das 14-Zimmer-Hotel übernahm, ersetzte er die bis dahin eher französisch geprägte Speisekarte rigoros mit nordischen Gerichten. „Seit ich hier lebe, bin ich ganz vernarrt in unsere regionalen Produkte. Ich koche mit kleinen Krebsen, Austern, Meerespflanzen und herrlich zartem Lamm aus der hiesigen Schwarzschaf-Zucht. Auf der Insel leben keine Schweine, also serviere ich auch kein Schweinefleisch“, sagt er. „Der Strand vor meiner Haustür versorgt mich nicht nur mit Meeresfrüchten, ich besorge mir dort auch die Kräuter, mit denen ich meinen selbstgebrannten Schnaps aromatisiere“, erklärt er und zeigt auf die Ansammlung von Weckgläsern, die er auf dem Tresen aufgereiht hat.

Das Hotel Sønderho Kro ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es befindet sich in einem reetgedeckten, historischen Bau inmitten von Heide und Dünen am Rande einer kleinen Gemeinde an der Südspitze von Fanø. 1772 erbaut hat sich das gemütliche Hotel seinen authentischen Charme bewahrt. Tatsächlich steckt die ganze Insel so voller Geschichte, dass es überrascht, dass der Ort noch immer ein echter Geheimtipp ist. Dabei liegt das charmante Eiland nur eine zehnminütige Fährfahrt vom Festland-Hafen in Esbjerg entfernt. Früher diente das Fleckchen Land vor Dänemarks Küste als Refugium für Seefahrer, die von hier zur Schatzsuche aufbrachen. Die Kapitäne brachten von ihren Reisen exotische Gewürze, Kleidung und Schmuck für ihre Frauen mit.

In Gedenken an die opulenten, vergangenen Zeiten tragen die Frauen auf Fanø zu festlichen Anlässen aufwendig bestickte Kostüme mit Silber- oder Bernsteinknöpfen. Originale kann man im Inselmuseum bestaunen. Die Modedesignerin Gitta Foldberg lebt seit über 20 Jahren in Nordby, Fanøs größter Stadt. Sie hat sich von der alten Glanzzeit inspirieren lassen und verkauft in ihrer Boutique gegenüber vom Museum moderne Varianten der historischen Mode. „Hier lebt niemand, der nicht irgendetwas von früher besitzt“, sagt sie über ihre Insel, auf der viele Künstler leben. „Die Menschen hier sind sehr offen. Es ist ein toller Ort.“

Das beschauliche Nordby mit seinem Hafen und den hübschen, roten Backsteinbauten erinnert ein bisschen an Neuengland in den USA. Das Städtchen sprüht vor urbanem, aber dennoch verspieltem Flair, und ist ebenso reizvoll wie das verträumte Sønder mit seinen Reetdach-Häuschen. Beide Orte sind durch die Küstenstraße und einen Strand voneinander getrennt, der so flach und breit ist, dass man problemlos mit dem Auto drüber fahren kann – völlig legal.

Während das Sønderho Kro der perfekte Ort für ein romantisches Dinner ist, findet man in Nordby auch zwanglosere Alternativen. Bei Rudbecks Ost & Deli macht Tilde köstliche Eiscreme aus Buttermilch mit einem Spritzer Meerwasser. Tilde ist die begabte Tochter eines Bio-Bauern, die sich für ein Leben in der Gastronomie entschied, um mit regionalen Produkten zu arbeiten. Sie backt Bio-Brot für die bekannten Smørrebrød, also reichlich belegte Stullen. Die Schnitten lädt sie voll mit Leckereien wie Baksuld, geräucherter Kliesche. Den beliebten dänischen Speisefisch räuchert Tilde in einem Räucherhaus auf der anderen Straßenseite und auch die Butter stellt sie selbst her. Bei Rudbecks können die Gäste außerdem fantastischen Bio-Käse kosten, der von Vadn Borg und seiner Frau Hanne in ihrer Molkerei in Kristiansande auf dem Festland produziert wird. Unter den Hofkäsereien sind Vadn und Hanne in Dänemark echte Vorreiter und die ersten, die Bio-Käse herstellten.

Ein weiteres Beispiel für die exzellenten regionalen Produkte in Jütland sind die Schnäpse in Kellers Badehotel & Spisehus auf Fanø. Die edlen Tropfen werden mit verschiedenen heimischen Beeren aromatisiert und mit Strandkräutern gewürzt – ideal, um einen fetten Hering runterzuspülen. Natürlich schmeckt dazu auch ein kühles Craft-Bier aus der lokalen Brauerei Fanø Bryghus. Claus Winther erfüllte sich mit der Mikrobrauerei einen Traum. „Ich habe über 15 Jahre lang in Sussey gelebt, wo ich für eine Kreditkartenfirma gearbeitet habe. Aber am besten hat es mir gefallen, wenn ich in der Kneipe im Ort den Besitzer vertreten konnte.“ Aus dem Hobby machte Winther eine Karriere. 2009 eröffnete er seine Mikrobrauerei auf Fanø, inzwischen wird sein Bier in Bars und Restaurants in ganz Skandinavien serviert, sogar im renommierten Noma in Kopenhagen. „In England habe ich an selbstgebrautem, echtem Ale Geschmack gefunden. Diese Biere sind viel interessanter als die industriellen Sorten, die es bei uns bis dahin so gab“, erklärt er. „Als ich zurück nach Dänemark kam, besuchte ich die kleinen Mikrobrauereien, die seit Anfang 2000 überall eröffnet haben. Ein paar Jahre später bin ich auf die Insel gezogen und habe die alte Brauerei gekauft.“ Von weltweit 13 000 Brauereien wurde das Bryghus in einem Wettbewerb unter die besten 50 gewählt. Winther gehört zu einer Vereinigung dänischer Bierbrauer, die eine heimische, nordische Hefe entwickelt haben: „Wir wollten mit lokalen Zutaten brauen und brauchten deshalb eine Alternative zu englischen oder amerikanischen Sorten.“

Winther braut sechs ganzjährige und zwei saisonale Biersorten. Sein Indian Pale Ale ist preisgekrönt und schmeckt hervorragend zu den Schalentieren bei Jesper Danneberg Voss, dem selbsternannten Austern-König von Fanø. Voss veranstaltet wöchentliche Touren ins Watt, wo er die Austern frisch erntet, öffnet und direkt serviert. Aber „seine Hoheit“ schaut auch gelegentlich im Brauereigarten vorbei, wo er seinen Fang dann grillt. Fanø ist ein tolles Ziel, aber wenn man schon mal hier ist, wäre es eine Schande, nicht auch den Nationalpark auf dem Festland zu besuchen. Vor allem das Örtchen Henne eignet sich für einen Zwischenstopp. Naturliebhaber folgen einer verlassenen Schotter- straße bis zum Badehotel Henne Mølle Å, einem Strandhotel in- mitten von Dünen. Natürlich hat Architekt und Leuchten-Designer Poul Henningsen dieses Refugium gestaltet. Die Dünenlandschaft und der endlose Strand sind zwar die Hauptanreize, um hierher zu fahren, doch auch die frischen, lokalen Speisen, die im Restaurant im Schein der Designleuchten serviert werden, ziehen viele Besucher an. Ironischerweise konzipierte Henningsen den Raum in den 30er-Jahren ursprünglich so, dass er nur mit Kerzenlicht erhellt werden sollte.

Erst Jahre später wurden seine Lampen in dem Speisesaal angebracht, um den Designer zu ehren. Obgleich sich in ganz Jütland Beispiele aus Dänemarks berühmter Design-Ära Mitte des Jahrhunderts finden lassen, entschlossen sich die Eigentümer von Henne Kirkeby Kro für ein zeitgenössisches Interieur in ihrem reetgedeckten Hotel aus dem 18. Jahrhundert. Der kleine Hof gehört zu den besten Adressen in ganz Dänemark und ist das erste Restaurant in der Provinz, das sich gleich mit zwei Michelin-Sternen schmücken darf. Denn so chic und minimalistisch die Zimmer auch sein mögen – die meisten Gäste kommen wegen Paul Cunningham. Der gebürtige Brite arbeitet seit über 21 Jahren in Dänemark als Koch. Lange bevor es das Noma gab, erkochte er sich bereits einen Stern im The Paul in Kopenhagen. 2011 kehrte der Gourmetkoch der Hauptstadt den Rücken und ließ sich im Westen des Landes nieder. Diese Entscheidung hat er bis heute nicht bereut. „Hier kommt einfach alles her: das Beste an Fisch, Gemüse und Fleisch – all das haben wir direkt vor unserer Tür. Wir züchten unsere eigenen Lämmer und machen unseren Honig. Inspiration holen wir uns aus dem Garten. Zum Beispiel haben wir ein Gericht aus Brunnenkresseblätter, die in selbst gemachten Schinken gewickelt werden. Wir stellen nicht nur unsere Wurstwaren selbst her, sondern täglich auch neun unterschiedliche Brotteige sowie unsere eigene Butter. Zudem erweitern wir laufend die Käseauswahl“, zählt er stolz auf. Paul liebt es, neue Nahrungsmittel zu entwickeln und seiner immer anspruchsvoller werdenden Kundschaft zu servieren. „Vor zehn Jahren hatten hausgemachte Käsesorten keine Tradition in Dänemark, inzwischen haben wir hervorragende Molkereien. Genau wie es damals nur industriell erzeugte Biere von großen Konzernen gab, haben wir mittlerweile großartige Craft-Biere und sogar eine Whisky-Brennerei in der Nähe.“

Paul verfeinert seine Gerichte gern mit vielen verschiedenen Aromen und Gewürzen aus der großen, weiten Welt. Exotische Zutaten wurden seit jeher nach Südwestjütland importiert, doch mittlerweile sind die Speisekammern der Restaurants hauptsächlich mit regionalen Lebensmitteln und, ja, mit Gewürzen und exquisiten Zutaten frisch aus dem Meer gefüllt. Der derzeitige Höhenflug der Neuen Nordischen Küche ist definitiv noch lange nicht vorbei – und das ist gut so.

Wo man am besten übernachtet

Britannia Dieses Hotel im klassisch skandinavischen Stil liegt im Zentrum von Esbjerg direkt neben dem Park Heerups Garten. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. DZ mit Frühstück ab 108 Euro, Torvegade 24, 6700 Esbjerg, +45-75-130111, http://britannia.dk

Henne Kirkeby Kro Ein restauriertes, historisches Gasthaus. Wer hierher kommt, der kann vor allem eins: gut essen. Denn einer der besten Köche des Landes, Sternekoch Paul Cunningham, zaubert in dem alten Gemäuer fantastische Menüs. DZ mit unfassbar gutem Frühstück ab etwa 210 Euro, Strandvejen 234, 6854 Henne, +45-75-255400, http://hennekirkebykro.dk

Badehotel Henne Mølle Å Dänemarks berühmtester Lichtdesigner gestaltete dieses Refugium inmitten einer wildromantischen Dünenlandschaft. DZ mit Frühstück ab 93 Euro, Hennemolleavej 6, Henne, +45-76-524000, http://hennemoelleaa.dk

Badehotel Hjerting Dieses charmante, 100 Jahre alte Strandhotel wartet nördlich von Esbjerg auf seine Gäste. Dank der Lage direkt am Meer kann man sein Frühstück mit Weitblick über die Nordsee genießen. DZ ab 140 Euro, Strandpromenaden 1, 6710 Esbjerg, +45-75-117000, http://hjertingbadehotel.dk

Hotel Arnbjerg Ein einfaches, aber gemütliches Hotel mit dem malerischen Arnbjerg-Park direkt vor der Tür. DZ mit Frühstück ab 139 Euro, Arnbjerg Ale 2, 6800 Varde, +45-75-211100, http://arnbjerg.dk

Hotel Sønderho Kro Dieses kleine, aber sehr feine Hotel erwartet Sie im Süden von Fanø. Das gemütliche Reetdachhaus stammt aus dem 18. Jahrhundert und gehört einem der besten Köche der ganzen Region. DZ mit Halbpension ab 152 Euro, Kropladsen 11, Sønderho, 6720 Fanø, +45-75-164009, http://sonderhokro.dk

Essen

Chhat Food and Winebar Inhaber und Gastrogröße Claus Skov lockt mit einfachen Gerichten und Zutaten aus der Region. Bei gutem Wetter unbedingt auf der Terrasse Platz nehmen. Drei Gänge ab etwa 42 Euro, Blåvandvej 35B, 6857 Blåvand, +45-21-335333, http://chhat.dk

Henne Kirkeby Kro Paul Cunninghams Restaurant ziert nicht nur modernes Ambiente in einem historischen Reetdachhaus, sondern auch gleich zwei Michelin-Sterne. Sieben-Gänge-Menü ab etwa 143 Euro, Strandvejen 234, 6854 Henne, +45-75-255400, http://hennekirkebykro.dk

Herregårdskælderen In diesem traditionsreichen Gutshaus wird im Kellergewölbe gespeist. Drei Gänge mit Weinbegleitung ab etwa 78 Euro, Sonderskovgardvej 2, 6650 Brorup, +45-75-383866, http://sonderskov.dk

Kellers Badehotel & Spisehus Bei schönem Wetter lohnt es sich auf der großzügigen Terrasse zu speisen und den Meerblick zu genießen. Probieren Sie unbedingt einen der rund 20 selbstgebrannten Schnapssorten. Die hochprozentigen Tropfen sind mit verschiedenen Beeren, Strandkräutern oder Lakritz aromatisiert und bilden einen wohltuenden Abschluss nach einem leckeren Mahl. Drei Gänge mit einer halben Flasche Wein ab etwa 54 Euro, Strandvejen 48, 6720 Fano, +45-75-163088, http://kellersbadehotel.dk

Rudbecks Ost & Deli Wer Stärkung für einen langen Strandtag braucht, ist hier genau richtig. In dem familiengeführten Café bekommt man köstliche Sandwiches, Kuchen und Eiscreme – natürlich alles selbst gemacht und aus regionalen Zutaten. Probieren Sie auch ein kühles, selbstgebrautes Bier. Lunch mit einem Bier von der Insel ab 25 Euro, Hovedgaden 90, 6720 Fanø, +45-24-938505, http://rudbecks.dk

Strandpavilionen Am Rande von Esbjerg lockt dieses zauberhafte Restaurant mit Meerblick und fangfrischem Fisch, der exzellent zubereitet und kreativ angerichtet wird. Drei Gänge ab etwa 56 Euro, Strandpromenaden 1, 6710 Esbjerg, +45-75-117000, http://hjertingbadehotel.dk

Nicht verpassen

Fanø Skibsfart og Dragtmuseum Lust auf eine Zeitreise? Wer alles über die geschichtsträchtige Vergangenheit Fanøs wissen will, ist hier richtig. Vor allem die bunte Sammlung alter Kostüme, Juwelen und Kunstwerke ist sehr beeindruckend. Hovedgaden 28, Nordbi, 6720 Fanø, +45-21-140043, http://fanoskibs-dragt.dk Kunstmuseet i Tonder Dieses Museum widmet sich größtenteils der Designlegende des vergangenen Jahrhunderts, Hans Wegner. Wenn man schon mal da ist, kann man auch einen Abstecher ins nahe gelegene Stadtzentrum machen, wo es Wegners Designobjekte in vielen Läden zu kaufen gibt – das perfekte Souvenir. Kongevej 51, 6270 Tonder, +45-74-728989, http://museum-sonderjylland.dk Der Mensch am Meer Svend Wiig Hansens monumentale Skulp- turengruppe ist ein Wahrzeichen an der Küste von Esbjerg. Die neun Meter hohen Figuren sind aus weißem Beton. http://visitdenmark.de Stauning Whisky Die einzige aktive Whisky-Brennerei Dänemarks ist preisgekrönt. Probieren lohnt sich! Whisky-Fans können die Destillerie auf einer geführten Tour begutachten. Stauningvej 38, 6900 Skjern, +45-88-442122, http://stauningwhisky.dk

Glossar

  • Bakskuld: Geräucherte Kliesche
  • Rullepølse : Schweinebauchroulade, die kalt serviert wird
  • Smørrebrød: Üppig belegtes Butterbrot
  • Marineret sild : Eingelegter Hering
  • Vadehavsreje: Braune Wattenmeer- bzw. Nordseegarnele
  • Vadehavslam: Marschlamm
  • Fano laks: Kalt geräucherter Lachs
  • Stenbidder rogn: Seehasen-Kaviar
  • Stjerneskud: Gemischte Fischplatte mit Garnelen

Anthea Gerrie und Ulf Svane reisten mit Unterstützung von Visit Denmark durch Südwestjütland. http://visitdenmark.de

This article was published on 27th November 2017 so certain details may not be up to date.

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